Gefunden in KHM 4, Märchen von einem, der auszog das Fürchten zu lernen der Gebrüder Grimm:
Was ein Häkchen werden will, muß sich beizeiten krümmen.
Kategorie Fundstücke, Sprache | 0 Kommentare »
Wie schon erwähnt ist Gimp eine feine Sache. Mit den Werkzeugen „Klonen“ und „Heilen“ und einem weichen Pinsel lassen sich kaputte Bilder wiederbeleben. Das kann zwar in mühevolle Kleinarbeit ausarten, lohnt sich aber bestimmt.
Wie’s funktioniert
- Das Opfer in möglichst hoher Qualität und Auflösung einscannen. Mehr als 600 dpi sind aber wohl nicht nötig. Das Bild sollte in Gimp eine eigene Ebene („Original“) bekommen.
- Die Original-Ebene duplizieren („Reparatur“). Mit dem „Heilen“-Werkzeug und den richtigen Pinseln lassen sich kleinere Bildstörungen kaschieren. Das „Klonen“-Werkzeug hilft, größere Unebenheiten zu rekonstruieren.
- Wenn alle Störungen beseitigt sind, lohnt es sich, verschiedene Filter auf das Bild anzuwenden
- Filter → Verbessern → Flecken entfernen: Entfernt Staub und kleinere Kratzer.
- Filter → Verbessern → Unscharf maskieren: Hilft beim Nachschärfen.
- An den Farben drehen: eine Tonwertkorrektur in Farben → Werte oder die Bearbeitung der Farbkurven in Farben → Kurven wirken meist Wunder.
- Zuletzt evtl. noch einen Sepia-Effekt hinzufügen: Farben → Einfärben wählen und etwas mit den Parametern spielen. Etwa Farbton: 30, Sättigung: 40, Helligkeit: 20.
Hier ein Beispiel:


Tags: Bildbearbeitung, Gimp, Retusche, Tutorial
Kategorie Bilder, Gimp | 0 Kommentare »
Schon lange braucht keiner mehr viel Geld ausgeben, wenn ein gutes Programm zum Bearbeiten seiner Fotos braucht. Denn es gibt ja GIMP. Besonders mit der derzeit kurz vor der Veröffentlichung stehenden Version 2.4 macht die Arbeit Spaß.
Hier ein paar Links zum Einstieg:
- Unter den meisten Linux-Distributionen ist es meist schon standardmäßig installiert. Wenn nicht, dann hilft der Paketmanager weiter. Release Candiates der Version 2.4 gibt es z.B. als Ubuntu-Paket hier (oder im Repository von Gutsy Gibbon, das im Oktober erscheinen wird).
- Auf dem Mac ist es etwas komplizierter. Für Leute mit Intel-Mac gibt es hier schon mal den Release Candidate 3 zum Download. Ein Universal Binary soll folgen, wenn Gimp 2.4 „stabil“ wird. Wer etwas mehr Elan hat, nimmt sich MacPorts und installiert sich einen ‚ordentlichen‘ Paketmanager unter Mac OS X. Stets frische Software, mit dem kleinen Nachteil der langen Wartezeit auf die Installation; alles wird aus den Quelltexten frisch gebacken. Ausführliche Anleitungen hierzu finden sich bei Nasendackel unter der Rubrik Gimp. Der bastelt nur grade seine Website um.
Hier noch ein paar Seiten für gute Tutorials:
Hilfe bei Problemen gibt’s beim Gimp-Forum.
Nachtrag: Wer ein gutes Tutorial zum Webdesign mit Gimp sucht, der schaut sich am besten das Tutorial „SimplyBlue web layout“ bei TechnoMono an: Teil 1 und Teil 2. Die Idee mit den Streifen, dem Glanz und der Reflektion im Seitenkopf meiner Website hab ich von dort.
Tags: Gimp, Linux, Mac, OS & Apps, Windows
Kategorie Bilder, Fundstücke, Gimp, Linux, Mac | 1 Kommentar »