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Archiv der Kategorie ‘Mac‘

Powerbook und Lower Memory Slot 29Aug08

Das muß doch nun wirklich nicht sein. Mein Powerbook G4 15“ mit 1,5 GHz, hergestellt im Dezember 2004, mag mich nicht mehr. Oder zumindest den Arbeitsspeicher.

Letzter Sonntag. Safari bleibt plötzlich hängen und läßt sich auch nicht sofort beenden. Ich versuche das Problem durch einen Neustart zu beheben. Nach ein paar Minuten erneuter Freeze. Neustart. Was ist los? Die Vermutung fällt auf den Arbeitsspeicher. Ich teste mit Rember. Aha: bricht schon zu Beginn ab, Fehler beim Reservieren des Speichers. iPhoto läßt sich auch nicht starten. Am Abend versuche ich den kaputten Speicher zu entfernen. Ein Riegel raus. Absturz. Riegel getauscht, Mac OS X startet nicht. Nach dem Ladebildschirm schaltet sich das Book ab. Start im Single-User-Mode mit Apfel+s. fsck berichtet von Fehlern im Dateisystem, die sich nicht reparieren lassen. Da haben die Freezes wohl Spuren hinterlassen. Kann aber Mac OS X starten, indem ich aus dem Single-User-Mode heraus weiterlaufen lasse.

Montag. Erwacht nicht aus dem Ruhezustand. Das Lämpchen hört auf zu pulsieren und nichts tut sich. Fehler wird erst mal ignoriert. Abends wieder das gleiche Problem. Aber nun läßt sich der Mac auch nicht mehr anschalten. Schlafleuchte blinkt, dreimaliges Tuten. Das heißt, es kann keinen nutzbaren Speicher in den Slots finden. Der zweite Riegel also auch kaputt? Ich baue nun wieder den Speicher ein, mit dem das Powerbook ausgeliefert wurde. Zweimal 256 MB. Startet wieder.

Dienstag. Aktualisiere mein Time-Machine-Backup. Das letzte war schon einen Monat alt. Sind ja Semesterferien und man trägt seine Backup-Festplatte ja auch nicht von Ort zu Ort. (Komischerweise passieren Datenverluste ja immer dann, wenn man kein Backup gemacht hat …) Analyse der gesicherten Daten ergibt: alles okay, bis auf die iTunes-Library. Die ist kaputt. Bestelle bei Cyberport ein neues Gigabyte.

Mittwoch. Will Mac OS X via Time Machine neu installieren. Dummerweise sagt die Installations-DVD, daß zu wenig Speicher dafür verfügbar ist. Es stecken aber 512 MB drin, die auch angezeigt werden, wenn ich mit der Tiger-DVD starte. Ich baue den Originalspeicher wieder aus und stecke 1 GB Speicher zurück in den oberen Slot. Unterer Slot bleibt leer. Kann nun die Leopard-DVD booten und das Backup zurückspielen. Keine Abstürze. Alles läuft wie am Schnürchen. Am Ende habe ich wieder ein lauffähiges System. Time Machine ist schon eine tolle Sache. Ich hole den Speicher bei Cyberport im Laden ab. Komme aber nicht mehr dazu, ihn einzubauen.

Donnerstag. Zweites GB kommt dazu. Memtest bzw. Rember läuft ohne Probleme durch. Alles durchgestanden?

Freitag. Mauszeiger bewegt sich 11:30 Uhr nicht mehr. Beim Neustart fehlt der Startton. Es wird nur noch 1 GB Speicher erkannt.

Tja. Und damit bin ich wohl Opfer eines Serienfehlers geworden. Der untere Speicherslot ist kaputt (oder tut zumindest so…). Es gibt auch eine Petition, die Apple auffordert, defekte Logic Boards zu reparieren. Apple hat zwar bis zum Juli 2008 eine kostenlose Reparatur angeboten, aber nur für bestimmte Seriennummernbereiche, die Powerbooks von Januar bis Mai 2005 einschließen. Meins und die mehr als 4200 Powerbooks der Petitions-Unterzeichner sind da nicht dabei. 

Daß nach dem Absturz nur noch 1 GB übrig war, ist wohl dadurch zu erklären, daß der Speicher im unteren Slot als defekt abgestempelt wird. Tauscht man die Speicherriegel wieder untereinander aus, werden beim nächsten Start wieder volle 2 GB angezeigt.

Memtest / Rember bringen das System dann erfolgreich zum Freeze und nach dem Neustart bleibt nur der obere Riegel übrig.

Das Ausbleiben des Starttons erklärt sich dann durch den fehlgeschlagenen Power-On-Self-Test:

Selbsttest beim Einschalten:

  Zuletzt ausgeführt: 29.08.08 15:45
  Ergebnis: Fehlgeschlagen
  Fehlerart: Speicher
  Speicher-Steckplätze: SODIMM0/J25LOWER
 

Nun bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als mich mit 1 GB Speicher zufriedenzugeben. Toll :(

Tags: Lower Memory Slot, Powerbook
Kategorie Allgemein, Mac | Kein Kommentar »

Nützliches zu GIMP 03Okt07

Schon lange braucht keiner mehr viel Geld ausgeben, wenn ein gutes Programm zum Bearbeiten seiner Fotos braucht. Denn es gibt ja GIMP. Besonders mit der derzeit kurz vor der Veröffentlichung stehenden Version 2.4 macht die Arbeit Spaß.

Hier ein paar Links zum Einstieg:

  • Unter den meisten Linux-Distributionen ist es meist schon standardmäßig installiert. Wenn nicht, dann hilft der Paketmanager weiter. Release Candiates der Version 2.4 gibt es z.B. als Ubuntu-Paket hier (oder im Repository von Gutsy Gibbon, das im Oktober erscheinen wird).
  • Auf dem Mac ist es etwas komplizierter. Für Leute mit Intel-Mac gibt es hier schon mal den Release Candidate 3 zum Download. Ein Universal Binary soll folgen, wenn Gimp 2.4 „stabil“ wird. Wer etwas mehr Elan hat, nimmt sich MacPorts und installiert sich einen ‚ordentlichen‘ Paketmanager unter Mac OS X. Stets frische Software, mit dem kleinen Nachteil der langen Wartezeit auf die Installation; alles wird aus den Quelltexten frisch gebacken. Ausführliche Anleitungen hierzu finden sich bei Nasendackel unter der Rubrik Gimp. Der bastelt nur grade seine Website um.
  • Unter Windows gibt es Pakete bei der Gimp-Windows-Seite. Version 2.4 hier.

Hier noch ein paar Seiten für gute Tutorials:

  • gimp-tutorials.net
  • gimpusers.de
  • Kurze Tips bei Gimps
  • Bei der Gimp-User-Group
  • Bei Pixel2life

Hilfe bei Problemen gibt’s beim Gimp-Forum.

Nachtrag: Wer ein gutes Tutorial zum Webdesign mit Gimp sucht, der schaut sich am besten das Tutorial „SimplyBlue web layout“ bei TechnoMono an: Teil 1 und Teil 2. Die Idee mit den Streifen, dem Glanz und der Reflektion im Seitenkopf meiner Website hab ich von dort.

Tags: Gimp, Linux, Mac, OS & Apps, Windows
Kategorie Bilder, Fundstücke, Gimp, Linux, Mac | 1 Kommentar »


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