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« Nützliches zu GIMP
Was ein Häkchen werden will, muß sich beizeiten krümmen. »

Erste Hilfe für Bilder 2007-10-04

Wie schon erwähnt ist Gimp eine feine Sache. Mit den Werkzeugen „Klonen“ und „Heilen“ und einem weichen Pinsel lassen sich kaputte Bilder wiederbeleben. Das kann zwar in mühevolle Kleinarbeit ausarten, lohnt sich aber bestimmt.

Wie’s funktioniert

  • Das Opfer in möglichst hoher Qualität und Auflösung einscannen. Mehr als 600 dpi sind aber wohl nicht nötig. Das Bild sollte in Gimp eine eigene Ebene („Original“) bekommen.
  • Die Original-Ebene duplizieren („Reparatur“). Mit dem „Heilen“-Werkzeug und den richtigen Pinseln lassen sich kleinere Bildstörungen kaschieren. Das „Klonen“-Werkzeug hilft, größere Unebenheiten zu rekonstruieren.
  • Wenn alle Störungen beseitigt sind, lohnt es sich, verschiedene Filter auf das Bild anzuwenden
    • Filter → Verbessern → Flecken entfernen: Entfernt Staub und kleinere Kratzer.
    • Filter → Verbessern → Unscharf maskieren: Hilft beim Nachschärfen.
  • An den Farben drehen: eine Tonwertkorrektur in Farben → Werte oder die Bearbeitung der Farbkurven in Farben → Kurven wirken meist Wunder.
  • Zuletzt evtl. noch einen Sepia-Effekt hinzufügen: Farben → Einfärben wählen und etwas mit den Parametern spielen. Etwa Farbton: 30, Sättigung: 40, Helligkeit: 20.

Hier ein Beispiel:

Kaputtes Bild

Repariertes Bild

Tags: Bildbearbeitung, Gimp, Retusche, Tutorial

Der Beitrag wurde am Donnerstag, den 4. Oktober 2007 um 18:07 Uhr veröffentlicht und wurde unter Bilder, Gimp abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

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